Geschichte

Chronik des Schachvereins Osnabrück von 1919 e.V. in Stichworten

 

von

Armin Stein

 

Gründung im September 1919 als Schachklub Osnabrück.

 

Im April 1923 in Herford Gründungsmitglied des Westfälischen Schachbundes im Deutschen Schachbund e.V.

 

In den 20er Jahren reges Vereinsleben mit wechselnden Spiellokalen, ab Mitte der 20er Jahre Vereinsturniere und Meisterschaften.

 

Anfang der 30er Jahre Gründung des Allgemeinen Schachklub Osnabrück durch Mitglieder des Schachklub Osnabrück.

 

1933 Gleichschaltung aller Vereine; Zwangszusammenschluss der noch bestehenden Osnabrücker Schachvereine zur Schachvereinigung Osnabrück im Großdeutschen Schachbund.

 

Nach 1945 Neubeginn des organisierten Vereinslebens, Teilnahme an ersten westfälischen Mannschaftsmeisterschaften der Nachkriegszeit.

 

1951/52 Aufstieg in die Bundesklasse (damals höchste deutsche Spielklasse), 1954 Abstieg in die Verbandsliga.

 

In den 60er Jahren vier Aufstiege in die höchste Spielklasse (1960, 1963, 1966, 1968), Aufschwung des Vereinslebens, erfolgreiche Jugendarbeit, die immer wieder starke Spieler hervorbrachte, Veranstaltung von Turnieren mit hoher Teilnehmerzahl und der Osnabrücker Stadtmeisterschaft, Anknüpfung von Kontakten sportlicher wie kultureller Art mit den Partnerstädten Angers und Haarlem, aber auch den Nachbarstädten Münster, Bremen, Bielefeld, Herford und Oldenburg.

 

In den 70er Jahren spielt die erste Mannschaft des Vereins fast durchgehend in den damals höchsten Ligen des Schachbundes Nordrhein-Westfalen, der NRW-Liga bzw. NRW-Klasse.

 

Anfang 80er Jahre Eingliederung in die neugeschaffene Regionalliga Nord, die dritthöchste deutsche Spielklasse.

 

1985 Aufstieg in die Zweite Bundesliga, bis dato größter Erfolg der Vereinsgeschichte. Umzug in den Barenturm an der Vitischanze in der Osnabrücker Altstadt als neuem Spiellokal leitet allgemeinen Aufschwung des Vereinslebens ein.

 

1980 bis 1991: Die Blitzmannschaft des OSV siegt zwölfmal in Folge bei den Bezirks-Blitz-Mannschaftsmeisterschaften und erringt die Niedersächsische Blitzmeisterschaft.

 

1990 erneuter Aufstieg in die 2. Bundesliga (bis 1994).

 

Nach 2000 stetige Zunahme der Mitgliederzahlen, allgemeine Neubelebung der Vereinsaktivitäten. Die 1. Mannschaft spielt 2010-2012 und seit 2016 ununterbrochen in der Landesliga Nord.

 

Grosse Erfolge im Fernschach: Deutscher Meister 2003, 2007, 2009 und 2015, Vizemeister 2005, 2011 und 2017.

 

Aktuell: Über 60 Mitglieder, Austragung von vereinsinternen Turnieren (Meisterschaft, Pokal, Sommerturnier) mit hohen Teilnehmerzahlen (20-30),  Ausrichtung der traditionsreichen Osnabrücker Stadtmeisterschaft im Spiellokal Barenturm. In der Saison 2018/19 mit sieben Mannschaften von Landesliga bis 2. Kreisklasse aktiv, rege Jugendarbeit und erfolgreiche Teilnahme von Jugendlichen an überregionalen Turnieren, Fernschachmannschaft steht erneut im Kampf um den deutschen Titel.